August 2020

TALKultur 14. August 2020, 20:04

Es moderiert Brigitta Hildebrand

Engels 2020: Auf Bruch – ein Gespräch mit dem Buchautor Dirk Walbrecker

Engels2020 Jugendbuch

Vor 125 Jahren am 5. August kam er in Wuppertal-Barmen zur Welt und auch sein 200. Todestag jährt sich am 28.November 202. Grund genug, ein weiteres Engels-Buch zu schreiben? Ja und Nein, fand auch Dirk Walbrecker. Bis er sich von Thomas Helbig von der Edition Köndgen in Barmen dazu überreden ließ. Herausgekommen ist ein erfrischend anderes Engelsbuch. Ein Jugendkultur-Roman über den Schüler Fritz, der sich schon in kürzester Zeit mit den bahnbrechenden Erfindungen der frühindustriellen Entwicklung konfrontiert sah. Für den Autor Dirk Walbrecker reicht ein Szenenabriss von 3 Jahren, um verständlich zu machen, wie ein Junge der Oberschicht aufwächst und einen kritischen Geist entwickelt.
Am 19.8.20 liest der Autor um 20 Uhr im Glücksbuchladen in Elberfeld aus dem Buch, und eine bibliophile Hardcover sowie die Taschenbuchausgabe (18,20 €) kann dort dann signiert erworben werden.

Nachwuchsförderung im von der Heydt-Museum – Beitrag von Sebastian Schulz

v.l.n.r. Julia Dürbeck, Workshop mit Vanessa Turk, vdH - Foto Sebastian Schulz

Kunstvermittlung ist angesagt in allen Museen, denn Kinder und Jugendliche sind die Besucher von morgen. Im Atelier des von der Heydt-Museums in Elberfeld am Wall werden verschiedene Kunstworkshops angeboten, in kleinen Gruppen, ganz coronagerecht und für verschiedene Altersgruppen. Julia Dürbeck leitet diese Sparte und ihre aktiven KunstvermittlerInnen sind froh, dass nach dem lockdown nun auch die se Arbeit wieder Fahrt aufnimmt. Die Abläufe sind in der Regel so, dass es bei einem Gang durch eine der Ausstellungen ganz neue Möglichkeiten gibt, Kunst zu erfahren. Noch toller ist es, das Erlebte dann in einem Workshop mit verschiedenen Materialien selber umzusetzen. Da entstehen dann zum Teil wunderbare Kunstwerke.
Alle weiteren Infos: 0202/563-6900 sowie vdh.kunstvermittlung@stadt.wuppertal.de

TALKulturKalender 08-2020 von Dirk Domin

Das Land NRW hat 185 Millionen Euro zur Förderung der Kultur während der Corona-Krise bereitgestellt. Allein 700.000 Euro davon für Privattheater wie das TiC in Cronenberg oder die Komödie am Karlsplatz. Dank einer Spendenaktion gibt es in der Komödie ab dem heutigen 14. August wieder Theater zu sehen: Die Pandemiekomödie Ich hasse dich. Heirate mich. Alle Infos und Tickets auf www.kstheater.de

Am Samstag 15.8.20 gibt es das allerletzte Mal Talflimmern für 2020. Als Zusatzvorstellung gibt es nochmal „Once upon a time in Hollywood“ von Quentin Tarantino zu sehen. Tickets nur online unter talflimmern.de Und auch das Rex und das Cinema, die beiden Wuppertaler Programmkinos, haben wieder geöffnet. Mit ganz neuen Filmen wie „Berlin Alexanderplatz“ oder Klassikern wie „Spiel mir das Lied vom Tod“. Alle Informationen sowie Tickets unter www.wuppertalerkinos.de

Loch: Bereits im August geht es ein bisschen los im Loch an der Bergstraße, indirekt: „Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf durch“, sagte Friedrich Engels. Und deshalb macht das Loch am morgigen 15. sowie am 21. und 22. August einen „Ausflug mit Friedrich Engels“. Jeweils um 18 Uhr überträgt das LOCHensemble am Engels-Haus die Gedanken von Engels in die Gegenwart. Und ab September gibt es wieder Jazz-Konzerte, Piano-Nächte und anderes, zum Beispiel am 5. September das Basel-Söhngen-Duo. Details und Weiteres auf www.lochloch.de

Musik von Frauen für Frauen - gibt es vom 21. bis zum 23. August an verschiedenen Orten. Das „Future Now Festival“. DJs, Livemusik und Diskurse gibt es an den ersten beiden Tagen im Freibad Mirke. Am Sonntag den 23. gibt es mit dem Startpunkt Akzenta Vohwinkel eine DJ-Session auf der Fahrradrikscha Richtung Utopiastadt, wo es dann mit Live-Jazz weitergeht. Tickets nur im Vorverkauf. Alle Infos und Links auf www.future-now-festival.de

Viele weitere Informationen zur aktuellen Lage der Kultur in der Corona-Zeit stets aktualisiert auf der Seite vom Kulturbüro unter www.wuppertal.de

Ein Urlaubsmitbringsel haben die Golden Syncopators am 6. September im Gepäck, abzuholen im Café Ada. Um 19 Uhr, Einlass 18 Uhr, spielt die Band von Mike Rafalzyk Tanzmusik im Strandcafé beschwingte Musik der 20-40ger Jahre. Es gelten die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen, und der Genuss von Speisen und Getränken ist auch während des Konzerts der 5 Musiker (Gesang, Posaune, Trompete, Klarinette/Saxophon, Piano und Kontrabass/Sousaphon) kein Problem.
Eintritt: 10€ an der Abendkasse

″Auf ein Wort″ - Studiogespräch mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind

v.l.n.r. Opernintendant Berthold Schneider und OB Kandidat Uwe Schneidewind

Derzeit ist der vormalige Präsident des Wuppertal Instituts ein sehr gefragter Mann, denn er bewirbt sich auf den Posten des Oberbürgermeisters der Stadt Wuppertal. Im TALKultur-Gespräch plaudert er über seine Auffassung von Kultur als Zukunftskunst einer Stadt. In seinem Buch ″Die große Transformation″ hat er verschiedene Pflöcke dafür eingeschlagen und zusammen mit dem Wuppertaler Opernintendanten dann auch gleich die These der Veränderung in die Tat umgesetzt. Beide haben ihre Chefsessel für 3 Wochen getauscht und so neue Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft sammeln können. Schneidewind beschreibt sich selbst als jemand, der Herausforderungen liebt, und in einem halb-ernsten Frage – und Antwortspiel erfährt man auch ein wenig von der privaten Seite des Mittfünfzigers, der von sich sagt, er könne gut kommunikative Verbindungsbrücken bauen.

Engels 2020: Auf Bruch – ein Gespräch mit dem Buchautor Dirk Walbrecker

Nachwuchsförderung im von der Heydt-Museum – Beitrag von Sebastian Schulz

TALKulturKalender 08-2020 von Dirk Domin

″Auf ein Wort″ - Studiogespräch mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind - Teil 1

″Auf ein Wort″ - Studiogespräch mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind - Teil 2