Archiv aus dem Januar

KiloWatt-TalKultur am Freitag, 11. Januar 2019, 20:04 Uhr

In eigener Sache:

Die „TALKultur“ wünscht allen HörerInnen ein Frohes Neues Jahr – und freut sich, dass Dank der Spende der „Dr. Werner Jackstädt-Stiftung“ und der Verwaltung durch „Freies NetzWerkKultur e.V.“ die Sendung zur gewohnten Zeit am 2. Freitag des Monats auf Radio Wuppertal 107,4 gesendet werden kann. Damit wird die „TALKultur“ auch in ihrer 25. Sendung wie zuvor über das rege Kulturleben der Stadt Wuppertal im Lokalfunk berichten. Wir wünschen also weiterhin gute Unterhaltung!

Und das sind die Themen der Sendung:

Stimmerlebnis - Opernstudio NRW

Dies ist eine neu geschaffene Einrichtung für junge SängerInnen, die nach ihrem Gesangsstudium ein Bühnenengagement erhalten haben. Da die Ensembles der Städtischen Bühnen unter den Budgetkürzungen sehr gelitten haben und immer kleiner geworden sind, ist es für junge Sänger meist ein Schock, im laufenden Bühnenbetrieb ihre Stimme „zu verheizen“.Auf die Initiative des Intendanten der Wuppertaler Oper, Berthold Schneider, sind ab Sommer 2019 die Opernhäuser Dortmund, Aalto-Musiktheater Essen, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Oper Wuppertal zusammengetreten, um mit dem Opernstudio NRW einen sanften Berufseinstieg für SängerInnen zu ermöglichen.

Kulturkooperationen sind das Gebot der Stunde. Foto: Opernstudio NRW

Hier zum Nachhören:
moderationsmeldung-opernhaus.mp3

Das „TalKultur“-Studiogespräch „auf ein Wort...“ mit Schauspielintendant Thomas Braus

Das letzte Drama der Dichterin Else Lasker-Schüler entstand 1940/41 in ihrem Jerusalemer Exil. Es ist voller satirischer Schärfe und übt beissende Kritik an dem Versagen der duetschen Kultur angesichts des Nationalsozialismus. Ein aktueller Text, gerade in der heutigen Zeit, findet Thomas Braus. Zugleich ein sehr anspruchsvolles Bühnenwerk. Eine Art crossover aller Künste von Schauspiel, Tanz, Film und Gesang. Thoams Braus hat daher eine deutsch-israelische Kooperation mit der israelischen Regisseurin Dedi Baron sowie ein Autorenprojekt mit Studierenden der Universität Tel Aviv und Studierenden des Szenisch-Schreibens Lehrgang von John von Düffel an der Berliner Universität der Künste gegründet. Das Drama „ICHundICH“ von ELS wurde erst 1979 in Düsseldorf uraufgeführt. Braus will es nun zum 150.Geburtstag der Wuppertaler Dichterin in ihrer Geburtststadt als installatives und interaktives Raumkonzept in einem dafür angemessenen Rahmen in den Riedel-Hallen zur Aufführung bringen; als ein Festivalerlebnis an 7 Tagen. Ein Termin steht schon fest: Premiere wird am 06. Juli 2019 sein. weitere infos: www.wuppertaler-buehnen.de.

Thomas Braus ist auch Schauspieler - wie hier - in: "Tagebuch eines Wahnsinnigen". Foto: Uwe Schinkel

Hier das ganze Gespräch:
studiogesprach-mit-thomas-braus-teil1.mp3
studiogesprach-mit-thomas-braus-teil-2.mp3

Die „TalKultur“-Playlist:

Louis Armstrong - What a wonderful world
Marshmello&Bastille - Happier
Rea Garvey - Kiss me
Capital cities - Safe and sound
Empire of the sun - We are the people
Charlie Puth - Attention
Harry Styles - Sign of the times
Natalie Cole - Straighten up and fly right
The Birds - Turn turn turn

Es moderiert Brigitta Hildebrand.