Archiv März

KiloWatt-TalKultur am Freitag, 08. März 2019, 20:04 Uhr

Und das sind die Themen der Sendung:

Einbindung – Die „DemokratieWerkstatt Hesselnberg-Südstadt. Ein Beitrag von Sebastian Schulz

Beim Forum Hesselnberg-Südstadt geht es um etwas ganz Grundsäzliches – nämlich Demokratie und Teilhabe. Und deshalb wird das Forum auch der „Börse“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW gestaltet und durchgeführt. „Ziel ist es, die demokratische, soziale, kulturelle und ökonomische Entwicklung in den Quartieren Hesselnberg und Südstadt durch aktive Beteiligung der Stadtteilbewohnerinnen zu stärken und die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation in den Quartieren zu intensivieren.“ Soweit die Projektbeschreibung des Landes. Weiter heißt es: Das Projekt sieht sich als Anlaufstelle und Aktionsplattform für die Bewohnerinnen, Bürgervereine – kurz: alle Aktiven und Mitmacher*innen von innerstädtischen Beteiligungsprozessen in den Quartieren. Darüber hinaus bietet die Demokratiewerkstatt Bürgern einen Raum, Ärger und Enttäuschungen zu artikulieren. Der Wahrnehmung „Es ist ja eh egal, was ich sage" soll erlebbar entgegengewirkt werden.Sebastian Schulz berichtet. Weitere Infos: www.dieboerse-wtal.de.

Das Teilhabe-Papier als Grundlage der Gespräche. Foto: Sebastian Schulz

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Tausch – Perspektivwechsel im Tal

Die Wuppertaler Oper und das Wuppertal Institut schaffen „Wechsel/Wirkung“: Am 28. Februar 2019 haben Opernintendant Berthold Schneider und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, für drei Wochen ihre Büros getauscht. Der Ämtertausch steht unter dem Motto „Wechsel/Wirkung“ und er soll inspirieren und eine nachhaltige Organisationsentwicklung initiieren. Nachahmung ausdrücklich erwünscht. Die Idee entstand im Herbst, als Uwe Schneidewind sein neues Buch „Die Große Transformation“ am 02. Oktober 2018 im Foyer der Oper Wuppertal vorstellte. In diesem spielt der Begriff „Zukunftskunst“ eine zentrale Rolle. Damit sind Transformationsprozesse gemeint, die die nachhaltige Entwicklung gestalten und fördern sollen. Zum Abschluss der Podiumsdiskussion machte Berthold Schneider den Vorschlag zum aktuell stattfindenden Chefsesseltausch, um die Frage nach der Rolle von Kunst und Wissenschaft in gesellschaftlichen Transformationsprozessen durch eine besondere Form der Intervention zu vertiefen.

Tauschen: (v.l.) Berthold Schneider, Oper und Prof. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut. Foto: WI

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Finale – Die Vortragsreihe „KunstHochDrei“ im Von der Heydt-Museum

Die Veranstaltungsreihe des Kunst-und Musuemsvereins (KMV) in Kooperation mit dem Museum, dem Literaturhaus e.V. und der Hochschule für Musik geht am 27. März zum 12. Mal an den Start. Der Abend ist Max Beckmann gewidmet, es folgen Abende zu dem französischen Musiker Erik Satie, zum 150.Geburtstag von Else Lasker-Schüler und Oskar Schlemmer. Das Besondere: in einem Dreiklang von Kunst, Literatur und Musik kombinieren Anne Linsel vom Literaturhaus, Prof. Lutz-Werner Hesse von der Hochschule und Dr. Gerhard Finckh vom Von der Heydt Museum Texte, Bilder und Musik rund um das jeweilige Thema. Die Texte werden rezitiert von namhaften Schauspielern und Studierende sowie Dozenten der Musikhochschule spielen die Musikwerke. Diese Ära endet in diesem Jahr vorerst, da Gerhard Finckh Ende April in den Ruhestand geht. Der Kartenvorverkauf an der Musuemskasse für die Auftaktveranstaltung läuft bereits. Beginn ist 18:30 Uhr.

Letzter Vorhang: (v.l.) Dr.Gerhard Finckh, Anne Linsel und Prof.Lutz-Werner Hesse. Fotos BH/Marion Meyer

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Das „TalKultur“-Studiogespräch „auf ein Wort....“ zum „Kunst und Kontemplation Festival“

Kontemplation ist ein Begriff, der in jüngster Zeit eine Renaissance erlebt, ein regelrechtes Comeback. Allen Deutungen gemein ist, einen Gegenstand oder einen Gedanken in aller Ruhe zu betrachten, sich in etwas zu vertiefen. Einfacher ausgedrückt heißt das - der Mensch tritt nicht in Aktion, um etwas zu erreichen, sondern lässt die Dinge auf sich wirken. Genau das soll mit dem Festival erreicht werden - eben mit Hilfe verschiedener künstlerischer Disziplinen für ein Wochenende eine anderen Sicht auf die Dinge zu entdecken. Mit künstlerischen Beiträgen an drei aufeinanderfolgenden Abenden gibt es ein außergewöhnliches Konzentrat aus Vertiefung, Entspannung und Sinnlichkeit, erzählen Charles Petersohn (IBZ), Felix Dumnick (die börse) und Golow (Musiker). Im Rahmen des dreitägigen „Kunst und Kontemplation Festival“ verwandelt zum Beispiel der Sänger, Trompeter, Sounddesigner und Musikproduzent Golow am 30. März die börse in einen multimedialen Ort, wenn er mit Künstlerfreunden den Release seiner „XXX.1 GOLOW EP“ feiert. Das Festival ist eine Kooperation der börse mit dem Loch und IBZ der Caritas.

Das Team: (v.l.) Golow, Felix Dumnick, Charles Petersohn und BriHi. Foto: B.Hildebrand

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sg-1-aus-tk3.mp3
sg-2-aus-tk3.mp3

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:

Camélia Jordana - Dhaouw
Ed Sheeran - Thinking out loud
Ron Carter – Ah, Rio
Crowded House - Weather with you
Linkin Park - What I've done
Charles Petersohn - Waterdance
Stella Chiweshe - Nhengure
Golow - Clearer ft. Ria

Es moderiert Brigitta Hildebrand.