"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 13. September 2019, 20:04 Uhr

Und das sind die Themen der Sendung:
Zeitgemäß – Die „Digitale Kulturkarte“

Sie ist so etwas wie Google Maps für die Wuppertaler Kulturszene und setzt auf viele Kooperationen der Wuppertaler Kultureinrichtungen. Als Projekt „GeoPortal des guten Lebens“ wird die Entwicklung im Rahmen des Förderbereichs Bürgerforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es gehört zu 13 Projekten, die bis Ende 2019 die Zusammenarbeit von Bürgern und Wissenschaftlern inhaltlich und methodisch voranbringen soll. Mit Ihrer Idee, eine digitale Kultur- und Veranstaltungskarte zu entwickeln, gewann Zara Gayk von )) freies netz werk )) KULTUR den 1. Preis und damit die Förderung für die Entwicklung einer Web-App. Nun läuft das Projekt, die Software wird entwickelt, Dialoge finden statt und Partner werden gefunden. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und dem Katasteramt der Stadt Wuppertal zeichnet sich ab. Als weiterer Partner ist „Wuppertal Live“ dabei. Sebastian Schulz berichtet. Weitere Infos: fnwk.de

Das Entwicklungsteam: Zara Gayk und Thomas Hilbig. Fotos: Chiara Gayk / Uli Kreifels

Unzeitgemäß – Das Tanztheater Wuppertal und Adolphe Binder

Sicher gibt es nicht die eine Wahrheit in dieser vertrackten Situation. Die Intendantin Adolphe Binder war noch kein jahr im Amt, als brisante angebliche Verfehlungen an die Presse weitergereicht werden mit dem Ziel, ihre fristlose Kündigung zu provozieren. Wie es dazu überhaupt kommen konnte, läßt sich recht plausibel z. B. in einem autorisierten Interview des Journalisten Dirk Lotze (Berg&Tal) mit Stadtdirektor Johannes Slawig nachlesen. Der allerdings keine bella figura macht in diesem ganzen Hickhack. Schlimm ist, dass hier ein öffentliches Mobbing stattgefunden hat – und traurigerweise ja auch noch immer nicht aufhört. Trotz des Beschlusses des Landesarbeitsgerichts zur unwirksamen Kündigung der Intendantin Adolphe Binder. Darunter leidet nicht nur das Tanztheater, auch die in das schwebende Gerichtsverfahren hinein engagierten neuen leitenden Personen der Compagnie. Von der finanziellen Belastung für den Stadthaushalt ganz zu schweigen. Wenn der Oberbürgermeister verspricht, da für Aufklärung zu sorgen, ist das schön. Und hoffentlich keine Absichtserklärung. Ein Kommentar von Brigitta Hildebrand. Weitere Infos: dirk.lotze.de.

Der „TalKultur“-Veranstaltungskalender von und mit Dirk Domin - zum Nachlesen:

Inzwischen schon ein Klassiker: die Austern-Matinee im „Cafe du Congo“ an der Luisenstraße. Nächster Termin: Samstag, 14. September. Zwischen 12 Uhr und 15 Uhr 30 gibt es Austern, Jakobsmuscheln, Steak Tatar, Champagner, Chablis und einiges mehr. Als besonderes Special kommt diesmal der gebürtige Wuppertaler Winzer Andreas Durst vorbei und bietet eine exklusive Weinbegleitung an. Bitte reservieren, am besten telefonisch: 3162 13 - oder noch vorab informieren unter facebook.com/cafeducongo. // „Das Loch“ und auch der dortige Jazz-Club sind zurück aus der Sommerpause. Ebenfalls am 14. September, spielt Hiby endlich mal wieder live. Ab 20 Uhr spielt der bekannte Wuppertaler Saxophonist mit dem Hiby/Bardon/Hession-Trio. Weitere Infos: www.lochloch.de. // „Lange Schatten unserer Mütter" heißt ein Stück von Safeta Obhodjas. Die Uraufführung ist in der „Börse“. Dort stehen Marina Matthias und Silvia Munzon-Lopez auf der Bühne. Regie führt Torsten Krug. Das Stück wird noch zwei Mal gezeigt: am Freitag, 20. September, um 19 Uhr 30 sowie am Samstag, 21. September, um 19 Uhr. Karten sind erhältlich unter www.wuppertal-live.de. // Kunst und Kultur am Katernberg gibt es am letzten September-Wochenende im Fuchspark am Westfalenweg: Lesungen, Musik, Kaffee und Kuchen und natürlich ganz viel Kunst - Aquarelle, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen. Am Samstag, dem 28. September von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 29. September, von 11 bis 17 Uhr.

Das „TalKultur“-Studiogespräch: „Auf ein Wort...“- mit Bettina Paust

Die promovierte Kunsthistorikern hat direkt nach Amtsantritt im Sommer 2018 eine Tour de Kultur durch die unterschiedlichsten Einrichtungen der freien Kulturszene im Tal unternommen. Und ist immer noch dabei, ihre Menschen, Strukturen und Probleme zu erkunden. Die langjährige Direktorin des Beuys-Museums in Schloß Moyland bei Kleve kann auf ein engagiertes und eingespieltes Team zurückgreifen und bringt von außen einen frischen Blick mit. So hat sie z. B. begonnen, die Außenwahrnehmung und den Stellenwert des Kulturbüros durch eine Überarbeitung des Web-Auftritts zu optimieren. Vernetzung - auch mit außerstädtischen Kultureinrichtungen - ist ihr wichtig. Derzeit im Fokus steht das Jubiläum von Else Lasker -Schülers 150. Geburtstag. Auch beim kommenden Engels-Jubiläumsjahr hat das Kulturbüro beratende Funktion. Ein eigenes Thema ist das Schicksal der Barmer Kunsthalle, die nicht mehr unter der Regie des von der Heydt-Museums weitergeführt werden soll. Da hat Paust bereits ein auf alten Traditionen beruhendes Ausstellungskonzept gezeigt, dass Wuppertaler Künstlern dort, zusammen mit international renommierten, ein Forum bietet.

Vor genau einem Jahr: (v.l.) Paust kommt - Nocke bleibt - Heigermoser geht. Foto: Brigitta Hildebrand

Die „TalKultur“-Playlist:

Reinhard May – Ankomme, Freitag den 13.
Materia - Lila Wolken
Ed Sheeran & Justin Bieber - Don't care
FYC - Good things
Avicii - Levels
Dire Straits - Sultans of swing
Pink - Try
Katie Melua - Blues in the nigth
Bruce Springsteen - Dancing in the dark

Es moderiert Brigitta Hildebrand.

Zeitgemäß – Die „Digitale Kulturkarte“

Unzeitgemäß – Das Tanztheater Wuppertal und Adolphe Binder

Das „TalKultur“-Studiogespräch: „Auf ein Wort...“- mit Bettina Paust - Teil 1

Das „TalKultur“-Studiogespräch: „Auf ein Wort...“- mit Bettina Paust - Teil 2